Deutsche Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung

German Foundation for Gender Studies

Stiftungseigene Projekte

Frauenleben im ländlichen Togo (Westafrika)

Langzeit Feldprojekt: Die Deutsche Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung initiierte und sichert die Durchführung eines Pilotprojektes (Forschungs- und Schulungsprojekt für Frauen und Mädchen ) im ländlichen Süden Togos in Zusammenarbeit mit der togoischen NGO namens F.R.A.U. Die Stifterin ist Gründungsmitglied dieser Organisation, die sich aus einheimischen Experten zusammensetzt.

Das übergreifende Ziel des Projekts ist es, den Frauen in diesem ländlichen Gebiet Togos Wissen über effektive und neue Anbaumethoden (z.B. Gemüseanbau) in der Landwirtschaft und die Zubereitung neuer Speisen zu vermitteln. Die Frauen lernen unter Anleitung von einheimischen Landwirtschaftsexperten im Rahmen der NGO: F.R.A.U. neue Methoden der Zwischensaat, d. h. des Anbaus  für die Zeit zwischen den üblichen Ernten und Möglichkeiten der biologischen Düngung. Ferner erlernen die Frauen die Konservierung und Lagerung dieser Produkte für den Eigenbedarf wie auch für den Transport in andere Landesteile.

Rechteck

Dieses Projekt könnte mit zusätzlichen Mitteln nachhaltig gestärkt werden. Wenn Sie hierfür direkt spenden möchten, dann vermerken Sie auf dem Überweisungsträger

“Frauenleben in Togo”,

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Spendenkonto

Dresdner Bank AG, Frankfurt a.M.,         Konto/account:  94 109 1000   BLZ/Bank sort code: 500 800 00

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Den Frauen soll damit geholfen werden, sich und ihre Familien besser zu ernähren, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen und dadurch ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen. Mit dieser Initiative wird zudem die Alphabetisierung der Frauen gefördert und ihnen  kaufmännisches Grund-Wissen und technisches “know-how” vermittelt.

Durch die kürzliche Einrichtung von Kinderhorten für Kleinkinder wird es schulpflichtigen Mädchen ermöglich worden, vom sonst üblichen Kinderhüten freigestellt zu werden, um regelmäßig die Schule besuchen zu können.

Im Februar 2000 wurde von der togoischen NGO: F.R.A. U. eine Mikro-Kredit-Sparkasse für Frauen eingerichtet.

Eine Analyse und ein Kommentar zur Gründung und zur Arbeit dieses Projekts sind in französischer Sprache erschienen:

 “Analyse et Commentaire sur des Projets dans le Domaine du Micro-Financement (Expérience de L`ONG: F.R.A.U)”

Interessierte können diesen Bericht (18 Seiten) über die Stiftung für EURO 5,-- (als Spende, siehe Spendenkonto) beziehen. .

 

Frauenleben im Odenwald

Die 1. Phase des Projekts widmete sich dem Thema “Hebammen”. Die Ergebnisse der Interviews mit den letzten Landhebammen im Odenwaldkreis, hinterlassene Niederschriften verstorbener Hebammen und die Auswertung archivarischer Quellen wurden von Dumont du Voitel, W. unter dem Titel “Hebammen im Odenwald” in Schiefenhövel, Wulf  et al., eds.,  im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin e.V. Gebären - Ethnomedizinische Perspektiven und neue Wege, Zeitschrift Curare, Sonderband 8, VWB-Verlag, Berlin, 1995 veröffentlicht. ISBN 3-86135-560-4.

Die 2. Phase der Erforschung und Dokumentation der früheren Lebensweise von Frauen auf dem Lande - Bäuerinnen, Arbeiterinnen -  (Südhessen) ist begonnen worden. Eine Veröffentlichung dieser Studie ist in Kürze geplant.