SPIEGEL Online: Frauen in Führungspositionen

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  1. Wenn das Land die Krisenspirale durchbrechen will, sollte es die Vereinbarkeit von Beruf und Familienarbeit erleichtern und mehr Frauen in Führung und Beschäftigung bringen.
  2. Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Ökonomin Claudia Goldin. Sie forscht zur Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt – und ist selbst erst die dritte Forscherin, die diesen Preis erhält.
  3. Deutschlands Hochschulen und Unis werden laut einer Studie vor allem von Männern geführt – und selten von Ostdeutschen. Besonders viele Führungskräfte kommen dagegen aus zwei Bundesländern.
  4. Unter Dorothea von Boxberg hat die Frachtsparte der Lufthansa immense Gewinne erwirtschaftet. Jetzt übernimmt die Deutsche das Ruder bei der Fluggesellschaft Brussels Airlines. Ihr Aufstieg ist damit womöglich nicht zu Ende.
  5. Wie dieser Typ Ihr Vorgesetzter werden konnte? Oft bleibt die Frage unergründlich. Wir haben nachgefragt, was gute Führungskräfte mitbringen müssen – und wie man sie bekommt.
  6. Sie ist Fraktionsvorsitzende in Bayern, ihr Mann Danyal Bayaz Finanzminister in Baden-Württemberg, das Kind ein Jahr alt: Katharina Schulze spricht über starre Rollenbilder – und sagt, warum es ohne Omas auch bei ihnen nicht funktioniert.
  7. Nachrichtendienste wie der BND haben ein Agentinnenproblem: SPIEGEL-Recherchen zeigen, wie schwer sich die Behörden tun, Mitarbeiterinnen zu rekrutieren – und warum das ein Sicherheitsrisiko ist.
  8. Chefwechsel bei der Parfümeriekette Douglas: Nach fünf Jahren an der Spitze gibt Tina Müller die operative Leitung ab, es übernimmt ein harter Sanierer. Die Managerin muss nun von der Seitenlinie zusehen.
  9. Die EU-Staaten haben sich auf eine europaweite Frauenquote für börsennotierte Unternehmen geeinigt. Das Ziel: Bis Ende 2026 sollen Frauen 40 Prozent der Aufsichtsräte ausmachen.
  10. Schon vor der Coronakrise gründeten Männer deutlich häufiger Firmen. Während der Pandemie ist der Frauenanteil weiter gesunken – besonders in Westdeutschland, wo es weniger Kinderbetreuung gibt.